Top

Seebrücke


Eine Seebrücke oder Landungsbrücke ist ein Bauwerk, das vom Ufer einer Küste ins Meer hinaus erbaut wird. Da die See zum Ufer hin manchmal sehr flach ausläuft, können Schiffe mit größerem Tiefgang dieses nicht mehr erreichen. Sie ankern deshalb entsprechend weit vor dem Ufer und können entweder mit Pendelbooten be- und entladen werden oder durch einen entsprechend langen Steg. Diese Seebrücke genannte Stege reichen zum Teil mehrere hundert Meter ins Meer hinaus. Sie sind keine Brücke im eigentlichen Sinne, da sie im Wasser enden, doch sie überbrücken die Distanz vom Land bis zu der Stelle, an der Schiffe festmachen können. Sie wurden früher aus Holz oder Eisen erbaut, werden aber heutzutage meist aus Stahl oder Stahlbeton gebaut. Neben ihrer inzwischen meist in den Hintergrund getretenen Funktion als Anlegestelle dienen sie an Nord- und Ostsee dem Promenieren der Gäste, als Standorte für Restaurants, Imbissbuden und auch Hotels. Insbesondere die großen Seebrücken in den Seebädern Englands und den Niederlanden werden Pier (Pleasure Pier) genannt. Sie dienen den Gästen als Vergnügungsstätten. In Heringsdorf auf Usedom befindet sich die mit 508 m längste Seebrücke Deutschlands.

Bottom